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Stipendium für das Studium an deiner Heimatuniversität

Franckesche Stiftungen zu Halle - Dr. Liselotte Kirchner-Stipendienprogramm

Franckesche Stiftungen zu Halle

Nächste Frist

15.10

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Auf einen Blick

Institution

Franckesche Stiftungen zu Halle

Programm

Dr. Liselotte Kirchner-Stipendienprogramm

Zuletzt geprüft: 1. Oktober 2026

Über dieses Stipendium

Was Ihnen das Dr.-Liselotte-Kirchner-Programm bietet

Sie erhalten ein Forschungsstipendium für die Arbeit mit den historischen Sammlungen der Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale), Deutschland. Diese Sammlungen befinden sich im Archiv, in der Bibliothek sowie im Kunst- und Kuriositätenkabinett der Stiftung. Das Programm umfasst vier Bereiche:

  • Stipendium für Doktorand*innen: 1.400 EUR pro Monat für bis zu 3 Monate (auf Antrag auch kürzer). Darin sind alle Kosten enthalten, einschließlich Reise, Versicherung und Arbeitsmaterialien.
  • Stipendium für Postdoktorand*innen: 2.000 EUR pro Monat für bis zu 3 Monate (auf Antrag auch kürzer), inklusive aller Kosten.
  • Langzeitforschungsstipendium (nach der Promotion): 1.500 EUR pro Monat für 6 bis 10 Monate, zuzüglich bis zu 2.000 EUR für die Durchführung einer wissenschaftlichen Tagung. Wird einmal jährlich vergeben.
  • Aufenthaltsprogramm (ohne monatliche Zuwendung): kostenlose Unterkunft vor Ort für Nachwuchswissenschaftler (ab Bachelor-Niveau) und etablierte Wissenschaftler. Etablierte Wissenschaftler wohnen in der komplett eingerichteten Mühlenberg-Wohnung.

Alle Förderlinien beinhalten eine kostenlose Unterkunft in den Gästezimmern der Stiftung. Sie müssen während des Aufenthalts in Halle anwesend sein. Das Programm wird durch eine Spende von Dr. Liselotte Kirchner aus Offenbach finanziert.

Wer kann sich bewerben

  • Studienniveau: Die bezahlten Stipendien richten sich an Doktoranden und Personen, die bereits promoviert haben. Das Residenzprogramm steht Personen ab dem Bachelor-Abschluss offen.
  • Ihr Projekt: Ihr Forschungsprojekt muss die Bestände der Francke-Stiftungen nutzen: das Archiv, die Bibliothek oder das Kunst- und Kuriositätenkabinett.
  • Fachgebiet: Offen für alle geschichtsbezogenen Fachrichtungen.
  • Staatsangehörigkeit: Offen für Bewerber*innen aus Deutschland und dem Ausland.

So bewerben Sie sich

Senden Sie Ihre Bewerbung als PDF per E-Mail an das Forschungsbüro der Stiftung. Geben Sie dabei den Namen des Programms und die Förderlinie an, für die Sie sich bewerben. Für die vergüteten Förderlinien (Promotion, Postdoc und Langzeit) endet die Bewerbungsfrist am 15. Oktober für das folgende Jahr; eine Rückmeldung erhalten Sie bis Dezember. Für das Residenzprogramm können Sie sich jederzeit bewerben und erhalten innerhalb von 6 Wochen eine Antwort.

Wie realistisch sind Ihre Chancen?

Es handelt sich um eine sehr zielgerichtete Förderung. Ihr Projekt muss tatsächlich auf die eigenen Bestände der Francke-Stiftung zurückgreifen, sodass der Kreis geeigneter Bewerber klein ist. Wenn Ihre Forschung diese Archive eindeutig benötigt und Sie bis zur Frist im Oktober ein überzeugendes Projektkonzept einreichen, stehen Ihre Chancen gut. Das Langzeitstipendium wird nur einmal im Jahr vergeben und ist daher die am stärksten umkämpfte Förderlinie.

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