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Austrian Ministry for Agriculture, Forestry, Climate and Environment, Regions and Water - Ministeriumseigenes Forschungsprogramm BMLUK (Programm fuer Forschung und Entwicklung im BMLUK 2026-2030)

Austrian Ministry for Agriculture, Forestry, Climate and Environment, Regions and Water

Quick facts

Institution

Austrian Ministry for Agriculture, Forestry, Climate and Environment, Regions and Water

Program

Ministeriumseigenes Forschungsprogramm BMLUK (Programm fuer Forschung und Entwicklung im BMLUK 2026-2030)

Zuletzt geprüft: 7. September 2026

About this grant / loan

Was Sie erhalten

Das österreichische Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima und Umwelt, Regionen und Wasser (BMLUK) finanziert zwischen 2026 und 2030 angewandte Forschungsprojekte zu seinen eigenen Schwerpunktthemen. Es handelt sich dabei um einen Forschungsauftrag, nicht um ein persönliches Stipendium. Ihre Einrichtung erhält eine Vergütung für die Durchführung eines Projekts. Es gibt keine feste Obergrenze für die Förderung. Das Budget muss dem tatsächlichen Bedarf des Projekts entsprechen und klar kalkuliert sein. Sie müssen mindestens 10 % des beantragten Betrags selbst oder durch externe Beiträge decken. Die Personalkosten richten sich nach den üblichen Sätzen der Forschungseinrichtungen. Für Doktoranden an Hochschulen gilt das tarifliche Standardgehalt. Jedes Projekt läuft über eine individuell vereinbarte Vertragslaufzeit.

Ihr Thema muss in einen der acht für den Zeitraum 2026 bis 2030 festgelegten Schwerpunktbereiche passen: Klima und Stoffkreisläufe; Menschen, Regionen, Gemeinschaften und landwirtschaftliche Betriebe; Biodiversität und Lebensräume; Wälder, nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie; nachhaltige und tiergerechte Tierhaltungssysteme; Ackerbau, Wasser und Boden; Lebensmittel, Ernährung und Produktion; sowie Naturgefahren, Schutz und Entwicklung.

Wer kann sich bewerben

  • Einreicher: Jede wissenschaftliche Einrichtung oder Person, die einschlägige Forschungskompetenz nachweisen kann. Dazu gehören Universitäten, Forschungseinrichtungen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (wie die BOKU), regionale Initiativen und Akteure aus der Praxis.
  • Öffentliche Partner: Andere Bundesministerien oder Landesregierungen können im Rahmen von Bundes-Landes-Kooperationen teilnehmen.
  • Thema: Ihr Projekt muss sich mit einem Thema aus einem der acht Schwerpunktbereiche befassen.
  • Forschungsart: Gefördert wird ausschließlich angewandte, praxisorientierte Forschung, d. h. Arbeiten, die für Politik und Praxis verwertbare Ergebnisse liefern.
  • Chancengleichheit: Bei gleicher Qualifikation sollten Frauen mindestens 50 % des Projektteams ausmachen.

So bewerben Sie sich

Sie reichen Ihr Projekt über die Forschungsplattform DaFNE unter dafne.at ein, wo Sie zunächst ein Konto registrieren. Es gibt keine festen Fristen, sodass Sie sich jederzeit bewerben können. Nach einer formalen Prüfung bewerten interne und externe Gutachter Ihr Projekt hinsichtlich wissenschaftlicher Qualität, Relevanz für die Strategien des Ministeriums und Innovationsgrad. Ein ständiger interner Ausschuss trifft dann die endgültige Entscheidung, bevor ein Vertrag unterzeichnet wird.

Wie realistisch sind Ihre Chancen?

Das Programm richtet sich an etablierte Forschungseinrichtungen mit nachweisbarer Fachkompetenz, nicht an Einzelpersonen. Der Kreis ist auf Teams beschränkt, die eine wissenschaftliche Erfolgsbilanz und einen klaren praktischen Nutzen nachweisen können. Da es keine feste Budgetobergrenze gibt und Bewerbungen ganzjährig möglich sind, hat ein gut umrissenes Projekt, das eindeutig zu einem der acht Schwerpunktbereiche passt, solide Aussichten. Ein vages Thema oder eines, das außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Ministeriums liegt, ist der Hauptgrund für eine Ablehnung.

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