Förderungsprogramm Internationale Kommunikation
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Program
Förderungsprogramm Internationale Kommunikation
Zuletzt geprüft: 15. August 2026
About this scholarship
Was das Programm „ÖFG International Communication“ abdeckt
Sie erhalten vom Österreichischen Forschungsförderungsfonds (ÖFG) einen einmaligen Reisekostenzuschuss für Forschungsreisen und akademische Austauschprogramme. Es gibt keinen festgelegten Betrag. Sie geben in Ihrem Antrag den benötigten Betrag in Euro an, und die ÖFG erstattet förderfähige Kosten wie Konferenzgebühren, Reise- und Unterbringungskosten. Hierbei handelt es sich um eine Zusatzfinanzierung für Fälle, in denen Ihre Universität oder Ihr Projektbudget die Reisekosten nicht decken kann. Das Programm unterstützt vier Arten von Aktivitäten:
- Konferenz im Ausland: Sie präsentieren Ihre eigenen aktuellen Forschungsergebnisse auf einer internationalen Konferenz, einem Symposium oder einem Workshop außerhalb Österreichs.
- Kleines Symposium in Österreich: Sie organisieren ein kleines internationales Symposium oder einen Workshop in Österreich.
- Kurzer Forschungsaufenthalt im Ausland: Bis zu drei Monate an einer Forschungseinrichtung im Ausland, um spezifische Methoden zu erlernen oder auf Quellen, Geräte oder Materialien zurückzugreifen, die in Österreich nicht verfügbar sind.
- Einladung eines Gastwissenschaftlers: Sie laden einen Wissenschaftler aus dem Ausland nach Österreich ein, um Vorträge zu halten und an wissenschaftlichen Diskussionen teilzunehmen.
Pro Jahr kann nur ein umfangreiches ÖFG-Stipendium gewährt werden. Kurse, Sommerschulen, Fortbildungsveranstaltungen und reguläre Lehrtätigkeiten sind nicht förderfähig.
Wer kann sich bewerben
- Zugehörigkeit: Sie sind an einer österreichischen Universität oder Forschungseinrichtung tätig.
- Fachgebiet: Offen für alle Disziplinen.
- Staatsangehörigkeit: Bewerber aller Nationalitäten können sich bewerben. Wichtig ist, dass Sie Ihren Wohnsitz in Österreich haben.
- Alter: Um für eine Konferenz im Ausland oder einen kurzen Forschungsaufenthalt in Frage zu kommen, dürfen Sie zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 40 Jahre sein. Diese Altersgrenze erhöht sich um 3 Jahre für jedes Kind, für das Sie in Elternzeit sind, sowie um bis zu 3 Jahre im Falle einer Behinderung oder chronischen Erkrankung (nach Nachweis).
- Wissenschaftliche Leistung: Sie müssen bereits mindestens eine Veröffentlichung in einer begutachteten internationalen Fachzeitschrift (oder eine gleichwertige Veröffentlichung) vorweisen können.
- Habilitation: Eine Habilitation bedeutet, dass Sie sich für die selbstständige Lehre auf Professorenebene qualifiziert haben. Das Gastwissenschaftlerprogramm richtet sich ausschließlich an Wissenschaftler, die ihre Habilitation abgeschlossen haben. Das Symposium richtet sich an Hochschullehrer, idealerweise an solche, die ihre Habilitation abgeschlossen haben.
- Zuvor andere Fördermittel beantragen: Sie haben bereits versucht, Fördermittel bei Ihrer Universität, Ihrem Fachbereich oder Ihrem Projekt zu beantragen, bevor Sie sich hier bewerben.
So bewerben Sie sich
Beantragen Sie die Förderung online über das ÖFG-Formular, bevor die Reise oder Veranstaltung stattfindet. Laden Sie Ihren Lebenslauf, Ihr Publikationsverzeichnis, die Kostenaufstellung und den Finanzierungsplan als PDF-Dateien hoch. Es gibt mehrere Einreichungsfristen pro Jahr, jeweils etwa zwei bis drei Wochen vor der Entscheidungssitzung. Ein Ausschuss des Wissenschaftlichen Beirats der ÖFG trifft die Entscheidung und tagt mindestens zweimal pro Semester.
Wie realistisch sind Ihre Chancen?
Es handelt sich hierbei um einen eng definierten, zweckgebundenen Zuschuss und nicht um ein offenes Stipendium. Sie müssen eine konkrete Reise oder Veranstaltung im Blick haben, eine nachweisbare Publikationsbilanz vorweisen können und einer österreichischen Einrichtung angehören, was bedeutet, dass der Kreis der förderfähigen Bewerber klein bleibt. Wenn Sie eindeutig in einen der vier Förderbereiche fallen, Ihre bisherigen Veröffentlichungen nachweisen können und sich rechtzeitig vor Ihrer Reise bewerben, stehen Ihre Chancen gut. Da pro Person und Jahr nur ein Vollstipendium vergeben wird, sollten Sie sorgfältig planen, für welche Aktivität Sie sich bewerben möchten.
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