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Heinrich Graf Hardegg'sche Stiftung

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Heinrich Graf Hardegg'sche Stiftung

Zuletzt geprüft: 3. August 2026

About this

Was die Hardegg-Stiftung fördert

Sie erhalten einen einmaligen Forschungszuschuss zur Durchführung eines Forschungsprojekts im Bereich Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften. Die Stiftung zahlt einen einmaligen Pauschalbetrag anstelle eines monatlichen Stipendiums. Ein fester Betrag wird nicht veröffentlicht; die Höhe wird individuell für Ihr konkretes Projekt vereinbart. Die Förderung wird in erster Linie für Habilitationsvorhaben (die Qualifikation, die im deutschsprachigen Raum für eine Professur erforderlich ist) und herausragende Doktorarbeiten gewährt. Unterstützt werden auch Masterarbeiten, die im Ausland im Rahmen eines LL.M.- oder ähnlichen Aufbaustudiengangs verfasst werden, sowie andere Forschungsprojekte, die auf einer vergleichbaren Ebene zur Veröffentlichung bestimmt sind. Etwa drei von vier Förderungen gehen an den Bereich Rechtswissenschaften, jede vierte an die Wirtschaftswissenschaften. Die 1893 gegründete, in Wien ansässige Heinrich-Graf-Hardegg-Stiftung wird aus eigenem Vermögen finanziert.

Wer kann sich bewerben

  • Studienfach: Rechtswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften.
  • Ihr akademischer Stand: Sie haben bereits einen Doktorgrad in Ihrem Fachgebiet erworben oder wurden zu einem Promotionsstudium zugelassen. Für die Anfertigung einer Masterarbeit im Ausland reicht die Zulassung zu einem renommierten Aufbaustudiengang im Ausland (LL.M. oder ähnliches) aus.
  • Projektstand: Ihre Arbeit muss sich noch in der Entwurfsphase befinden. Alles, was Sie bereits zur Begutachtung oder Veröffentlichung eingereicht haben, gilt als abgeschlossen und ist nicht förderungsfähig.
  • Studienort: Jede Universität. Die Vorlesungsreihen finden an den juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universität Wien statt.
  • Staatsangehörigkeit: Alle Staatsangehörigkeiten können sich bewerben.
  • Unbescholtenheit: Sie dürfen nicht vorbestraft sein.
  • Rechte: Sie erklären sich damit einverstanden, die Nutzungsrechte an Ihrer durch Fördermittel finanzierten Arbeit an die Stiftung zu übertragen.

So bewerben Sie sich

Bitte reichen Sie eine Projektbeschreibung, Ihren Lebenslauf, eine Kostenaufstellung (falls zutreffend) sowie eine Liste aller anderen Fördermittel ein, die Sie im Zusammenhang mit demselben Projekt beantragt haben. Bei Postdoktorats- oder Doktorarbeiten fügen Sie bitte ein Gutachten Ihres Betreuers bei, in dem der Beitrag des Projekts zum jeweiligen Fachgebiet dargelegt wird. Die Bewerbungsfrist endet am 30. November. Der Stiftungsvorstand wählt anschließend die zu fördernden Projekte aus.

Wie realistisch sind Ihre Chancen?

Die Auswahlkriterien sind sehr streng. Bewerben können sich nur Forscher*innen aus den Bereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, die bereits promoviert haben oder zu einem Promotionsstudium zugelassen sind, deren Projekt noch läuft und die über ein ausführliches Referenzschreiben ihres Betreuers verfügen. Dadurch bleibt der Bewerberkreis klein, was bedeutet, dass ein geeigneter Kandidat mit einem originellen Projekt echte Erfolgschancen hat. Die größte Hürde ist die Qualität, da der Ausschuss seine Entscheidung ausschließlich auf der Grundlage der wissenschaftlichen Leistung trifft.

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