Eugen-Ionescu-Stipendien
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Eugen-Ionescu-Stipendien
Zuletzt geprüft: 31. Juli 2026
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Eugen-Ionescu-Stipendium
Sie erhalten einen vollständig finanzierten dreimonatigen Forschungsaufenthalt an einer rumänischen Universität. Das Stipendium umfasst eine monatliche Forschungszulage, Ihren Hin- und Rückflug sowie eine Krankenversicherung. Die genaue monatliche Höhe wird nicht bekannt gegeben. In einigen Förderrunden wird der Aufenthalt auf bis zu fünf Monate verlängert. Sie forschen zu einem von Ihrer rumänischen Gastuniversität vorgeschlagenen Thema oder, vorbehaltlich der Zustimmung der Gastuniversität, zu einem Thema Ihrer Wahl. Das Programm wird vom rumänischen Außenministerium finanziert. Es wird von der Agence Universitaire de la Francophonie (AUF), dem weltweit größten Netzwerk französischsprachiger Universitäten, verwaltet und findet seit 2007 jährlich statt.
Wer kann sich bewerben
- Qualifikation: Sie sind Doktorand*in oder Postdoktorand*in (d. h. Sie haben Ihre Promotion bereits abgeschlossen).
- Ihre Heimatuniversität: Ihre Universität ist Mitglied der AUF.
- Herkunft: Sie sind Staatsangehöriger eines Mitgliedstaats oder Beobachterstaats der Organisation Internationale de la Francophonie (OIF) oder von Algerien.
- Sprache: Sie müssen in der Lage sein, auf Französisch zu arbeiten. Alle Bewerbungsunterlagen müssen auf Französisch verfasst sein.
- Fachgebiet: Bewerbungen sind für alle akademischen Fachbereiche möglich; Ihr Forschungsthema muss jedoch mit einer Entwicklungspriorität Ihres Heimatlandes im Einklang stehen und den Interessen Ihrer Gastuniversität in Rumänien entsprechen.
So bewerben Sie sich
Wenden Sie sich zunächst an eine teilnehmende rumänische Universität und bitten Sie diese, Ihnen ein schriftliches Zulassungsschreiben auszustellen. Dieses bestätigt, dass die Universität Ihre Forschungsarbeit betreuen wird. Anschließend sollten Sie sich online über das AUF-Portal bewerben. Die Bewerbungsfrist endet in der Regel um den 15. November; bitte prüfen Sie jedoch die Einzelheiten der aktuellen Ausschreibung, da in den letzten Zyklen auch spätere Fristen galten. Ein nationaler Auswahlausschuss prüft die Bewerbungen in Absprache mit Wissenschaftlern rumänischer Universitäten. Die AUF benachrichtigt die erfolgreichen Bewerber anschließend per E-Mail.
Wie realistisch sind Ihre Chancen?
Diese Förderung wird nach streng selektiven Kriterien vergeben. Sie müssen ein französischsprachiger Doktorand oder Postdoktorand aus einem OIF-Land sein, dessen Universität Mitglied der AUF ist, und Sie müssen sich zunächst eine Gastinstitution in Rumänien sichern, die Sie aufnimmt. Die Suche nach dieser Gastinstitution ist die eigentliche Hürde, stellt aber gleichzeitig Ihr stärkstes Argument dar, da eine engagierte Gastinstitution Ihre Bewerbung erheblich stärkt. In früheren Förderrunden wurden jährlich zwischen etwa 70 und 120 Stipendiaten gefördert. Wenn Sie also dem Profil entsprechen und frühzeitig eine Gastinstitution finden, stehen Ihre Aussichten gut.