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Austrian Science Fund (FWF) - doc.funds

Austrian Science Fund (FWF)

Quick facts

Institution

Austrian Science Fund (FWF)

Program

doc.funds

Zuletzt geprüft: 7. September 2026

About this scholarship

Was Sie erhalten

Dieses Programm finanziert 5 bis 10 Doktorandenstellen an einer österreichischen Forschungseinrichtung für bis zu 48 Monate (4 Jahre). Jede Doktorandenstelle erhält bis zu 50.220 EUR pro Jahr (etwa 2.832 EUR brutto pro Monat bei einer Wochenarbeitszeit von 30 Stunden, einschließlich des Arbeitgeberanteils). Hinzu kommen bis zu 5.000 EUR pro Stelle und Jahr für Fortbildungsmaßnahmen wie Konferenzen, Forschungsaufenthalte im Ausland, Kurse und Gastvorträge. Zudem stehen jährlich bis zu 20.000 Euro für Gleichstellungsmaßnahmen zur Verfügung. Jede Förderrunde verfügt über ein Gesamtbudget von etwa 2,5 Millionen Euro und unterstützt rund 5 Projekte. Die Mittel stammen vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF).

Hinweis: Es handelt sich hierbei nicht um ein Stipendium, das man selbst beantragt. Es ist eine zusätzliche Förderung für ein bestehendes strukturiertes Promotionsprogramm (ein Promotionsprogramm mit festem Lehrplan und mehreren Betreuern). Die Einrichtung reicht den Antrag ein, und die geförderten Doktorand*innen werden im Rahmen des Projekts angestellt und bezahlt.

Wer kann sich bewerben

  • Wer beantragt: Eine österreichische Forschungseinrichtung, die Promotionen verleihen darf, nicht einzelne Studierende.
  • Das Team: Eine Gruppe (Fakultät) von mindestens fünf Forschenden mit nach FWF-Maßstäben herausragenden Forschungsleistungen.
  • Bestehendes Programm: Das strukturierte Promotionsprogramm muss bereits seit mindestens zwei Jahren bestehen.
  • Erfahrung in der Betreuung: Jedes Fakultätsmitglied muss Erfahrung in der Betreuung von Doktoranden sowie international sichtbare Publikationen aus den letzten fünf Jahren nachweisen.
  • Geschlechterparität: Das unterrepräsentierte Geschlecht muss mindestens ein Drittel des Teams ausmachen; Abweichungen müssen begründet werden.
  • Koordinator: Der Koordinator muss während der gesamten Förderdauer zu 100 % an der Gastinstitution in Österreich beschäftigt sein. Die Mitglieder des Forschungsteams benötigen weder einen bestimmten akademischen Grad noch die österreichische Staatsbürgerschaft.
  • Keine Doppelförderung: Sie können diese Förderung nicht zusätzlich zu einem laufenden Doktoratskolleg, einem „doc.funds“- oder „doc.funds.connect“-Projekt beantragen.

So bewerben Sie sich

Die Bewerbung erfolgt in englischer Sprache über das Online-Portal „elane“ des FWF. Sowohl der Koordinator als auch die Einrichtung müssen die Bewerbung bis zum Stichtag, dem 26. Februar 2026, 14:00 Uhr Wiener Zeit, freigeben. Internationale Expert*innen begutachten die Anträge, und es finden Anhörungen statt. Der FWF-Vorstand entscheidet Ende November 2026 auf der Grundlage der Empfehlung der Jury.

Wie realistisch sind Ihre Chancen?

Es handelt sich um ein wettbewerbsorientiertes institutionelles Programm: Pro Runde werden nur etwa 5 Projekte gefördert, und jedes Fakultätsmitglied muss eine starke Publikations- und Betreuungsbilanz vorweisen. Der Erfolg hängt von einem ausgezeichneten bestehenden Promotionsprogramm, einem ausgewogenen Team und einem realistischen Budget ab, da überhöhte Kostenschätzungen selbst bei inhaltlicher Stärke abgelehnt werden. Ein Team, das die Qualitätsanforderungen des FWF eindeutig erfüllt und den Antrag fristgerecht einreicht, hat faire Chancen auf einen der begrenzten Plätze.

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