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Leopold-Scheidl-Preis der ÖGG

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Leopold-Scheidl-Preis der ÖGG

Zuletzt geprüft: 25. August 2026

About this award / prize

Leopold-Scheidl-Preis der ÖGG

Für eine herausragende Dissertation auf dem Gebiet der Wirtschaftsgeographie – also der Erforschung, wie wirtschaftliche Aktivitäten durch Standort, Region und Raum geprägt werden – erhalten Sie einen einmaligen Preis in Höhe von 1.000 Euro. Dieser Preis wird von der Österreichischen Geographischen Gesellschaft (ÖGG) verliehen. Es handelt sich um einen Forschungspreis und nicht um ein fortlaufendes Stipendium; Sie erhalten das Geld daher als einmalige Zahlung für eine abgeschlossene wissenschaftliche Arbeit und nicht als monatliche Förderung. Der Preis ist nach Leopold G. Scheidl benannt, der von 1954 bis 1974 Professor für Wirtschaftsgeographie in Wien war, und wird seit dem Jahr 2000 vergeben.

Wer kann sich bewerben

  • Was Sie einreichen müssen: Eine Doktorarbeit, eine Bachelorarbeit oder eine Masterarbeit, die Sie selbst verfasst haben.
  • Studienfach: Wirtschaftsgeographie oder ein eng verwandtes Fachgebiet.
  • Zeitraum: Ihre Abschlussarbeit muss im Jahr 2025 oder 2026 fertiggestellt und offiziell anerkannt worden sein.
  • Alter: Keine Altersbeschränkung.
  • Wohnort: Jedes Land. Bewerber aus dem Ausland sind herzlich willkommen.
  • Hochschule: Jede Hochschule ist zulässig.
  • Ausgeschlossen: Sie sind nicht zur Bewerbung berechtigt, wenn Sie Mitglied des Vorstands, Rechnungsprüfer oder Mitarbeiter der ÖGG sind.

So bewerben Sie sich

Bitte senden Sie Ihre Abschlussarbeit (ein gebundenes Exemplar und eine elektronische Version) zusammen mit einem Anschreiben, Ihrem Lebenslauf und bereits vorliegenden Gutachten an das ÖGG-Büro in Wien. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2026. Eine Jury trifft ihre Entscheidung im Herbst 2027 auf der Grundlage von zwei Fachgutachten pro eingereichtem Beitrag.

Wie realistisch sind Ihre Chancen?

Der Preis ist sehr eng gefasst. Er konzentriert sich auf ein spezifisches Fachgebiet, nämlich die Wirtschaftsgeographie, und es sind nur Abschlussarbeiten zugelassen, die innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren fertiggestellt wurden, was bedeutet, dass nur sehr wenige Abschlussarbeiten die Kriterien erfüllen. Externe Experten bewerten die Qualität, und in manchen Jahren hat die Jury den Preis gar nicht vergeben, was die hohen Anforderungen verdeutlicht. Wenn Ihre Abschlussarbeit gut zum Themengebiet passt und methodisch fundiert ist, sind Ihre Aussichten realistisch.

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